| WE LOVE THE 90'S |
Vengaboys waren Abräumer in Oberhausen.Weniger Eurodance, dafür mehr Kirmestechno gab es am 14. November in der König-Pilsener-Arena auf die Ohren. Da ging das Publikum zum Sound von Right Said Fred und Haddaway steil wie in den 90ern, den guten alten Zeiten. Da brannte der Dancefloor, auf den Rängen gab es kein Halten mehr. Die simplen Songs der holländischen Kombo Vengaboys waren der absolute Burner bei We love the 90's Part 2. Nachdem die noch immer Muskel bepackten und sehr sympathischen Right Said Fred mit ihren Hits von "I'm too sexy", "Don't talk just kiss" oder "Deeply dippy" ein solides Set spielten und nicht aufhörten zu erwähnen, dass sie gerade ein Best Of-Album veröffentlicht haben, enttäuschte E-Rotic-Sängerin Lyane Leigh mit Nummern wie "Fred Come To Bed", "Max Don't Have Sex" oder "Sex On The Phone" ebenso musikalisch wie mit ihrer hölzernen Performance. Da hatten die Vengaboys mit ihren Abgehsongs "Up and Down", "We're Going To Ibiza", "Shalala Lala" oder "Boom Boom Boom Boom" ein leichtes Spiel: mitgrölbare Songs gepaart mit tollen Kostümen und einer rasanten Performance brachten auch den letzten Indierocker zum Ausflippen. Dabei war es beinahe egal, dass Kim, Denise, Yorick und Todd hier eine Vollplayback- show ablieferten. Nach der Premiere der We love the 90's-Reihe im Jahr 2008 waren die Erwartungen in diesem Jahr besonders hoch. Die Besucher schwangen bei Songs wie "Tears don't lie" (Mark'Oh), "Partyalarm" (Aquagen), "More and more" (Cpt. Hollywood) oder "I wanna be with you" (Fun Factory) nicht nur die mitgebrachten Knicklichter. So mancher 90er-Victim schleuderte gekonnt seine Partnerin über den Dancefloor und fühlte sich wie in den guten alten Zeiten. Ein Wehrmutstropfen: Im letzten Jahre kreischte die quietschige TV-Ikone Daisy Dee die Acts auf die Bühne, 2009 gab es nur einen unbekannten Radio-DJ im weißen Anzug, der mit Fragen wie "Sind hier Leute aus NRW?" nicht unbedingt glänzte. Eine Konstante bei We love the 90's Part 2 war dafür Haddaway. Wie schon vor einem Jahr war bei seinem Auftritt natürlich wieder sein Kultsong und Dauerbrenner "What is love" der Burner schlechthin. Und auch in Sachen Sympathie war der Sänger ganz weit vorn. Im Ohr bleiben aber die "Melodien" der Vengaboys - die 140 Beas pro Minute funktionieren also noch immer. Bilder von We love the 90's Part 2 gibt es in unserer Fotogalerie ... |



Da brannte der Dancefloor, auf den Rängen gab es kein Halten mehr. Die simplen Songs der holländischen Kombo Vengaboys waren der absolute Burner bei We love the 90's Part 2. Nachdem die noch immer Muskel bepackten und sehr sympathischen Right Said Fred mit ihren Hits von "I'm too sexy", "Don't talk just kiss" oder "Deeply dippy" ein solides Set spielten und nicht aufhörten zu erwähnen, dass sie gerade ein Best Of-Album veröffentlicht haben, enttäuschte E-Rotic-Sängerin Lyane Leigh mit Nummern wie "Fred Come To Bed", "Max Don't Have Sex" oder "Sex On The Phone" ebenso musikalisch wie mit ihrer hölzernen Performance. Da hatten die Vengaboys mit ihren Abgehsongs "Up and Down", "We're Going To Ibiza", "Shalala Lala" oder "Boom Boom Boom Boom" ein leichtes Spiel: mitgrölbare Songs gepaart mit tollen Kostümen und einer rasanten Performance brachten auch den letzten Indierocker zum Ausflippen. Dabei war es beinahe egal, dass Kim, Denise, Yorick und Todd hier eine Vollplayback- show ablieferten.