| SEA OF SAND BOAT |
Keine Flaute auf der Monika.Am 17. Oktober stachen die Macher der Sea Of Sand-Party bei winterlichen Temperaturen in neue Feiergefilde vor. So schipperte die Santa Monika II in Dorsten den Kanal auf und ab - ohne die übliche Partymeute aber mit dem Nachwuchs.
Vielleicht lag es an dem sanften Schaukeln der Santa Monika, vermutlich aber an dem gefälligen House- und Elektrosound von Daniel Hoppe, Carsten Laskowski und Tom Black aka Sven Jäger auf dem Oberdeck, dass schon vor Mitternacht die Meute steil ging. Auch auf dem Unterdeck war die Stimmung bei eher minimalen Elektroklängen von Martin Heyder, Discordia und DerKaiser schnell auf dem Siedepunkt. Durch die Decke gehen konnten die Feierwütigen aber nicht auf der Monika, denn dafür war die Decke einach zu niedrig! Auch wenn man sich auf der Sea Of Sand Boat-Party rein geografisch betrachtet wenig fortbewegte, bot die Tour doch eine schöne Aussicht auf das nächtliche und beinahe mediterran wirkende Dorsten. Bewegung gab es dennoch genug auf den beiden Floors. Und das, obwohl man sich auch immer wieder gerne mit seinen Freunden an einen Tisch zurückzog und gemütlich das eine oder andere Bier genoss. Ein schöner Abend war es allemal. Obwohl: Mit Sand unter den Füßen und einer Idee von Sonnenaufgang feiert es sich viel besser.
Bilder von der Party gibt es in unserer Fotogalerie.
Übrigens: Die nächste Bootstour steht schon in den Startlöchern. So sticht die Santa Monika I am 28. November vom Stadthafen in Recklinghausen wieder in den Partykanal. Mit dabei sind dann Discordia, Schoenbrunn & Pfennig, Martin Heyder, Da Carlo und Mike Sting. Los geht es dann um 16:30 Uhr. |



Dass es im nördlichen Ruhrgebiet mehr gibt als schammelige Kneipen mit Ökoflair hatten die umtriebigen Macher der Sea Of Sand-Party nun zur Genüge bewiesen und mit der diesjährigen Ausgabe der Silberseeparty gezeigt, wie man zünftig im XXL-Format feiert. Dass man seine Feieraktivitäten nicht auf die warme Open Air-Jahreszeit beschränken wollte und nun regelmäßig die Segel setzen möchte, sorgte für einen wahren Run auf die Karten zur Bootstour in Dorsten. Los ging es dann zur partyunüblichen Tagesschauzeit: zur Bording-Time füllten sich die Decks des Ausflugsschiffes allerdings nur langsam. Auf dem Unterdeck war die Stimmung im holzvertäfelten Ausflugsambiente aber schnell auf Fußwippniveau, man schaute sich zunächst einmal um wer alles so mit an Bord war. Die üblichen Verdächtigen der Recklinghäuser Housecrew staunten nicht schlecht: fremde und vor allem junge Gesichter hatten an den Tischen und in den Nischen Platz genommen - wie zu erwarten waren die Dorstener in der Überzahl und zeigten der Monika, was hier im nördlichen Vest auch stylingtechnisch so geht. Und die legten mächtig los, als das Partyboot so ganz ohne Sand im Getriebe gegen halb 10 in See bzw. den Kanal stach.