Ausstellung begeistert Besucher.Sieben Weltwunder der Antike plus mehr als neunhundert UNESCO-Welterbestätten: "Magische Orte" zeigt die Wunder der Natur und Kultur in einer gemeinsamen Ausstellung als gleichermaßen bedeutende Schöpfungen unseres Planeten. Vom Mond und den Sternen geht es jetzt bodenständig aber nicht minder phantastisch zu im Stahlriesen. Die Ausstellung Magische Orte – Natur- und Kulturmonumente der Welt führt den Besucher dorthin, wo die Geschichte unserer Erde lebendig wird. "Magische Orte" sind das Welterbe der Menschheit in seiner wunderbaren Vielfalt, auf die sich die Sehnsucht und die Entdeckungslust jeder Generation immer wieder neu richten. Mit dieser Schau beendet der Gasometer Oberhausen nach "Das Auge des Himmels" und "Sternstunden – Wunder des Sonnensystems" die Ausstellungsreihe über die Schönheit und Erhabenheit der Erde.
Schöpferische Energien der Erde Die Ausstellung "Magische Orte" nimmt ihre Besucher mit auf eine Weltreise zu den großartigsten und bewegendsten Kultstätten der Natur- und Menschheitsentwicklung. Spektakuläre Fotografien, erstaunliche erdgeschichtliche Objekte und beeindruckende Kunstwerke führen uns durch Wüsten und Gebirge, durch Urwälder und verwunschene Gärten, in Tempel und Paläste – an wahrhaft "magische Orte", deren Schönheit die gewaltigen schöpferischen Energien unserer Erde verkörpern. Indem wir in diese magischen Orte eindringen, beginnen sie zu erzählen – denn an jedem von ihnen liegen Mythen, Sagen und Geschichten über die Entwicklung der Natur und des Menschen verborgen. "Wie in den vorangegangen Ausstellungen verbinden sich in 'Magische Orte' naturwissenschaftliche, kulturgeschichtliche sowie künstlerische Sichtweisen und sprechen dadurch gleichermaßen das Denken, Fühlen und die Sinne an, vermitteln Erkenntnisvergnügen und ästhetischen Genuss", erklären die Kuratoren Peter Pachnicke und Wolfgang Volz.
Unter den "Magischen Orten" nehmen die UNESCO-Welterbestätten eine herausragende Rolle ein. "Sie sind Orte von universeller Bedeutung, an denen sich Menschen unterschiedlicher Kulturkreise im gemeinsamen Menschheitserbe begegnen können. Diese wunderbare Ausstellung ist selbst ein magischer Ort", so Roland Bernecker, Generalsekretär der Deutschen UNESCO-Kommission.
Kathedrale der Natur Für den 100 Meter hohen Luftraum des Gasometers schuf Wolfgang Volz in Zusammenarbeit mit dem Lichtgestalter Herbert Cybulska die 40 Meter hohe Skulptur "Regenwaldbaum". Die monumentale Skulptur, ihre faszinierende Licht- und Klanggestalt wird den Gasometer in eine "Kathedrale der Natur" verwandeln. In ihr steht dieser "Baum des Lebens" symbolisch für die Schönheit und Fruchtbarkeit, aber auch für die Verletzbarkeit des ewigen Kreislaufes der Natur. Wechselnde Farbimpressionen und eine atmosphärische Klanginstallation reflektieren die sich ständig verändernden Stimmungen.
Die Bilder der Ausstellung wurden aus den Archiven der wichtigsten Natur- und Architekturfotografen und ihrer Agenturen ausgewählt; bedeutende naturwissenschaftliche Museen und Sammlungen stellen einzigartige originale Objekte der Naturgeschichte als Leihgaben zur Verfügung. Die Kopien von Meisterwerken der Kunstgeschichte werden in der traditionsreichen Gipsformerei der Staatlichen Museen Berlin Preußischer Kulturbesitz für diese Ausstellung geschaffen.
Besucher strömen in den Gasometer Mehr als 350.000 Besucher haben bereits die spektakulären Aufnahmen von Naturwundern und heiligen Orten, die Skulpturen und naturgeschichtlichen Fundstücke sowie die 43 Meter hohe Regenwaldbaum-Skulptur gesehen, die im Gasometer Oberhausen unter dem Titel "Magische Orte" zu sehen sind. Grund genug, die bis Ende 2011 geplante Erfolgsausstellung zu verlängern: bis zum 21. Oktober 2012. Magische Orte – Natur- und Kulturmonumente der Welt8. April bis 21. Oktober 2012
Gasometer Oberhausen Arenastr. 11 46047 Oberhausen
Öffnungszeiten: Di-So 10-18 Uhr in den NRW-Ferien an allen Wochentagen geöffnet
Eintritt: Erwachsene 8,- EUR, ermäßigt 5 EUR Mehr (Industrie-)Kultur im Ruhrgebiet: |