| CAMERA OBSCURA IN MÜLHEIM |
Typisch Ruhrgebiet.Die Camera Obscura in Mülheim ist eines dieser Beispiele für eine neue Nutzung eines Industriedenkmals. Seit fünf Jahren beherbergt die Kuppel des Broicher Wasserturms die Camera Obscura mit dem Museum zur Vorgeschichte des Films. Typisch Ruhrgebiet: Die Camera Obscura in Mülheim ist eines dieser Beispiele für eine neue Nutzung eines Industriedenkmals. Seit fünf Jahren beherbergt die Kuppel des Broicher Wasserturms die Camera Obscura mit dem Museum zur Vorgeschichte des Films. Besucher aus dem ganzen Lande sind begeistert von dem Museum, das die Vorgeschichte des Films anschaulich und hautnah vermittelt. Bereits zur Mülheimer Landesgartenschau 1992 entstand in der Kuppel mit der weltweit größten begehbaren Camera Obscura, installiert von der Carl Zeiss Jena GmbH nach einer Idee des Mülheimers Prof. Werner Nekes, ein echtes Highlight. Auf drei Ebenen beherbergt das noch junge Museum die einzigartigen Exponate des Wuppertaler Sammlers KH. W. Steckelings: darunter Transparenzen, ein Zylinder-Anamorphosenspiel, Guckkastenbilder und viele Ausstellungsstücke aus dem Bereich der Laterna Magica. Als die Bilder laufen lernten Die Camera Obscura ist auch Bildungsort: Bei Studierenden aus Siegen steht ein Besuch der Camera Obscura sogar auf dem Lehrplan. Auch andere Universitäten kommen regelmäßig nach Mülheim – aus Düsseldorf, Köln, Trier, Essen, Wuppertal, Berlin, Basel und Wien. Mehrere Diplom- und Doktorarbeiten konnten erfolgreich betreut werden, so etwa von Yasuhiro Sakamoto von der Uni Tokio. "Inzwischen ist der Katalog des Museums zu einem Standardwerk zum Thema Vorgeschichte des Films geworden", berichtet Museumsleiter Dr. Tobias Kaufhold. Die Zusammenarbeit mit Mülheimer Schulen ist ebenfalls ein großer und wichtiger Baustein: Interessante Projekte werden mit dem Museumspädagogen Dr. Jörg Schmitz durchgeführt, und auch die angebotenen Workshops und Ferienaktionen sind sehr beliebt. Unterstützt wird die pädagogische Arbeit des Museums maßgeblich durch die Leonhard-Stinnes-Stiftung. Bis Mitte 2013 ist für Kinder freier Eintritt möglich.Ein großes Medien-Echo – international und in Fachzeitschriften – findet das Museum darüber hinaus. So wurde außer in GEO, vom ADAC, in der Photo Antiquaria und dem Belser Kunst-Quartal auch in der "Grands Reportages" aus Paris berichtet. Andere Museen leihen gar Exponate aus und versuchen, das Museumskonzept aufzugreifen. Über 100.000 Besucher haben das Museum im Turm bereits besucht und sahen sich die Dauerausstellung oder eine der 32 Wechselausstellungen zum Thema Fotografie an. Regelmäßig ausgebucht ist die Reihe "Sonntags um 12" mit Vorträgen, Konzerten und Dichterlesungen. Der Sammler KH.W Steckelings zeigt sich mit der Entwicklung des Museums zufrieden: "Es gibt keinen besseren Ort und keine bessere Betreuung für meine Sammlung als in Mülheim. Ich bin wirklich begeistert." Übrigens: Eine Camera obscura mit Blick in den Himmel gibt es unter dem Titel Sky Space in Unna. Libellen in der MüGa Passend zum 20-jährigen Jubiläum der MüGa im Jahr 2012 zeigt die Camera Obscura mit dem Museum zur Vorgeschichte des Films vom 15. Januar bis zum 29. Februar die Wechselausstellung "Libellen in der MüGa". Zu sehen sind etwa 50 spektakuläre Nahaufnahmen des Fotografen Richard Köhler. Wie kaum ein zweiter hat Richard Köhler das Leben dieser unscheinbaren Wesen beobachtet und fotografisch dokumentiert. Seit acht Jahren besucht er jeden Samstag die MüGa und widmet sich seinen Studien. Sein Wissen über das Leben der Libellen hat dazu geführt, dass der ehemalige Lehrer fast ausgestorbene Arten in Mülheim an der Ruhr entdeckte. Eröffnet wird die Ausstellung am Sonntag, 15. Januar, um 12 Uhr mit einer Einführungsrede von Museumsleiter Dr. Tobias Kaufhold. In der Reihe "Sonntags um 12" wird Richard Köhler am 12. Februar durch seine Ausstellung führen –wegen der begrenzter Raumkapazität ist eine telefonische Voranmeldung unter Tel.: 0208 3022605 notwendig. Camera Obscura mit dem Museum zur Vorgeschichte des FilmsAm Schloß Broich 4245479 Mülheim an der Ruhr Tel.: 0208 3022605 Öffnungszeiten: Mi-So 10-18 Uhr Eintritt: 4,50 € für Erwachsene, 3,50 € für Kinder bis 14 Jahre |



Typisch Ruhrgebiet: Die Camera Obscura in Mülheim ist eines dieser Beispiele für eine neue Nutzung eines Industriedenkmals. Seit fünf Jahren beherbergt die Kuppel des Broicher Wasserturms die Camera Obscura mit dem Museum zur Vorgeschichte des Films. Besucher aus dem ganzen Lande sind begeistert von dem Museum, das die Vorgeschichte des Films anschaulich und hautnah vermittelt.
Die Zusammenarbeit mit Mülheimer Schulen ist ebenfalls ein großer und wichtiger Baustein: Interessante Projekte werden mit dem Museumspädagogen Dr. Jörg Schmitz durchgeführt, und auch die angebotenen Workshops und Ferienaktionen sind sehr beliebt. Unterstützt wird die pädagogische Arbeit des Museums maßgeblich durch die Leonhard-Stinnes-Stiftung. Bis Mitte 2013 ist für Kinder freier Eintritt möglich.