| TIERGEHEGE IM KAISERGARTEN |
Wildtiere, Haustiere, viel Spaß.Zwischen Gelsenkirchen und Duisburg mit seinen Blockbusterzoos ist der kleine Tierpark im Oberhausener Kaisergarten eine Wohltat für die ganze Familie. Bei Hauskaninchen, Wölfen, Schwänen und Steinböcken ist hier tierisch was los. Und vor allem die ganz kleinen Besucher haben mächtig viel Spaß in diesem kleinen aber feinen Zoo, der direkt hinter dem Schloss Oberhausen zwischen den alten Emscherauen und dem Rhein-Herne-Kanal liegt. Da lassen es sich die Wasservögel sowohl auf dem Wasser und auch an den Ufern gut gehen: Der weiße Schwan dreht majestätisch seine Runden, ein schwarzes Exemplar hat sich an Land niedergelassen und ruht sich zwischen den Enten aus. Diese spielen in den Gewässern des Oberhausener Tierparks überall das viel besungene Köpfchen-in-das-Wasser-Spiel. In einem der ersten Gehege tummeln sich zwei Waschbären zwischen den großen und mit Moos bewachsenen Steinen, ein paar Meter weiter planschen die Nutria fröhlich in ihrem Wasserbassin. Und als einer von ihnen beginnt sich nach dem ausgiebigen Bad sein Fell zu putzen, kann man glatt vergessen, dass man sich hier Biberratten anschaut und findet diese dann sehr niedlich. Zunächst kaum zu sehen ist bei unserem Besuch der Nordluchs. Er hat es sich im hinteren Teil seines Geheges gemütlich gemacht und beobachtet das Treiben vor seinem Käfig – vermutlich mit Argwohn und Spott. Die beiden Wölfen dagegen sind agiler, sie schleichen im hinteren Teil ihres abwechslungsreichen Geheges umher und scheinen dabei immer auf der Hut zu sein. Vorbei an verschiedenen Volieren und damit an den verschiedensten Vogelarten, prächtigem Dammwild, Rothirschen und Steinböcken wird es dann kuschelig im Tierpark Oberhausen: Rund um den im Tierpark eingebetteten Bauernhof haben die Lieblinge der kleinen Tierparkbesucher ein zu Hause gefunden. Mehr als nur ein Streichelzoo Die Schafe kommen sogleich angelaufen und schreien ihre Gäste förmlich nach Futter an. Immer an der Seite der Mutter sind die kleinen Lämmer, die sich nicht minder lautstark bemerkbar machen. Die Ziegen im Gehege gegenüber sind da etwas gelassener, vielleicht sind sie einfach nur satt. Bei den Eseln wird gerade wild getobt, als sie ihre Betrachter erblicken kommen sie dann aber doch ganz schnell angelaufen und lassen sich mit Möhren füttern und stundenlang ihr borstiges Fell kraulen. Kann man mit den Schafen, Ziegen und Eseln regelrecht auf Tuchfühlung gehen, lassen die riesigen Wollschweine den Besucher zunächst respektvoll zurück schrecken. Vor allem der kapitale Eber mit seinen respektablen Hauern hält einen auf Abstand. Da kreuzen plötzlich fünf Blaue Pfaue unseren Weg. Allerdings sind wir für sie keine Feinde und so bleiben die Schleppen mit den so genannten Augen leider geschlossen. Wieder ganz nah ran an die Tiere kann man innerhalb des Hofgebäudes. Bei den putzigen Hauskaninchen ist zur Mittagszeit allerdings wenig los. Die Langohren liegen gemütlich beisammen, lediglich ein Kaninchen sitzt in dem großen Teller und futtert genüsslich an den Möhren und Äpfeln. Alles heimisch im Tierpark Waren früher im Tiergehege im Kaisergarten Exoten wie Kamele, Flamingos oder Papageien zu sehen, konzentriert sich der zoologische Betrieb heute auf die Haltung von heimischen Wild- und Haustieren. So muss der kleine Tierpark erst gar nicht mit den großen Zoos in der Nähe konkurrieren. Durch ein Patenschaftssystem und durch Sponsoring von Oberhausener Firmen wird die Anlage immer wieder erweitert und in Stand gehalten. Vor allem für Familien mit Kindern ist dieses kleine Stück Ruhrgebiet eine Oase. Stadtkinder können im Oberhausener Tierpark erste Kontakte zu den heimischen Tieren knüpfen, sie füttern und streicheln. Wildfutter gibt es übrigens an Automaten, außerdem können bei der Parkaufsicht Möhren erworben werden. Auf verschiedenen kleinen Spielplätzen können die kleinsten Besucher sich austoben während die Erwachsenen es sich bei der obligatorischen Wurst gut gehen lassen. Am Wochenende wird es im Tierpark im Kaisergarten übrigens mächtig voll! Ein paar Bilder vom Tiergehege im Kaisergarten Oberhausen gibt es in unserer Bildergalerie ... Wir finden: Der Tierpark im Kaisergarten ist wirklich klasse. Und: Der Eintritt ist frei. Tiergehege im Kaisergarten Am Kaisergarten 31 46045 Oberhausen Tel.: 0208 3770612 Öffnungszeiten: Sommerzeit 9-19 Uhr, Winterzeit 9-17 Uhr Hunde dürfen angeleint mitgeführt werden Mehr Tierisches im Ruhrgebiet: |


Und vor allem die ganz kleinen Besucher haben mächtig viel Spaß in diesem kleinen aber feinen Zoo, der direkt hinter dem Schloss Oberhausen zwischen den alten Emscherauen und dem Rhein-Herne-Kanal liegt. Da lassen es sich die Wasservögel sowohl auf dem Wasser und auch an den Ufern gut gehen: Der weiße Schwan dreht majestätisch seine Runden, ein schwarzes Exemplar hat sich an Land niedergelassen und ruht sich zwischen den Enten aus. Diese spielen in den Gewässern des Oberhausener Tierparks überall das viel besungene Köpfchen-in-das-Wasser-Spiel. In einem der ersten Gehege tummeln sich zwei Waschbären zwischen den großen und mit Moos bewachsenen Steinen, ein paar Meter weiter planschen die Nutria fröhlich in ihrem Wasserbassin. Und als einer von ihnen beginnt sich nach dem ausgiebigen Bad sein Fell zu putzen, kann man glatt vergessen, dass man sich hier Biberratten anschaut und findet diese dann sehr niedlich.
Die Schafe kommen sogleich angelaufen und schreien ihre Gäste förmlich nach Futter an. Immer an der Seite der Mutter sind die kleinen Lämmer, die sich nicht minder lautstark bemerkbar machen. Die Ziegen im Gehege gegenüber sind da etwas gelassener, vielleicht sind sie einfach nur satt. Bei den Eseln wird gerade wild getobt, als sie ihre Betrachter erblicken kommen sie dann aber doch ganz schnell angelaufen und lassen sich mit Möhren füttern und stundenlang ihr borstiges Fell kraulen. Kann man mit den Schafen, Ziegen und Eseln regelrecht auf Tuchfühlung gehen, lassen die riesigen Wollschweine den Besucher zunächst respektvoll zurück schrecken. Vor allem der kapitale Eber mit seinen respektablen Hauern hält einen auf Abstand. Da kreuzen plötzlich fünf Blaue Pfaue unseren Weg. Allerdings sind wir für sie keine Feinde und so bleiben die Schleppen mit den so genannten Augen leider geschlossen.